Charles Forceville beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Bild- und seit geraumer Zeit auch mit multimodalen Metaphern (und Metonymien), arbeitet hier v.a. zu Werbeanzeigen und politischen Cartoons. Hier wird nicht nur deutlich, wie zum einen konventionelle Metaphern durch die bildliche Umsetzung vornehmlich der Quelldomäne „aufgebrochen“ werden, sondern auch, wie Metaphorik kreativ genutzt wird und wie darüber (instabile) neue Bedeutungskomponenten generiert werden können. Also, lohnt sich sicher auch für Literaturwissenschaftler/innen und sowieso für alle Interessierten an Sprache und ihrem Funktionieren.