Herzliche Einladung zum Workshop „Algunhas singularidades da aprendizaxe dunha lingua minorizada: o caso do galego“ von Pedro Basalo Bembibre (Universidad de Salamanca)!
Der Workshop gibt einen Einblick in das Galicische, in die galicische Kultur sowie in politische Fragen zum Galicischen als Minderheitensprache. Galicisch wird in der Autonomen Region Galicien im Nordwesten Spaniens von ca. 2 bis 3 Millionen Sprecher:innen gesprochen (warum die Zahlen so variieren, das erfahren Sie im Vortrag), wobei die meisten Sprecher:innen heute bilingual Spanisch/Galicisch sind. Galicisch ist eng mit dem Portugiesischen verwandt (die Ursprünge beider Sprachen liegen im Galicischen des frühen Mittelalters), wurde aber stark vom Spanischen beeinflusst. Als Gegenreaktion auf die soziale Stigmatisierung des Galicischen in vergangenen Jahrhunderten ‒ bis hin zu politischen Sanktionen und behördlicher Unterdrückung ‒ finden heutzutage Initiativen zur Revitalisierung des Galicischen statt.
Der Workshop mit dem Titel „Algunhas singularidades da aprendizaxe dunha lingua minorizada: o caso do galego“ von Pedro Basalo Bembibre richtet sich an Spanisch- und Portugiesischstudierende und an ein allgemein interessiertes Publikum. Galicischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, da der Workshop spezifisch für Zuhörende mit Spanisch- und/oder Portugiesischkenntnissen ausgerichtet ist.
Die Veranstaltung wird von Stefan Koch und Katharina Gerhalter im Rahmen der ARQUS Bottom-Up Initiative „Beyond majority languages: research dissemination and teaching promotion of minority and minoritized languages in Europe“ organisiert.