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Ringvorlesung

Der Mittelmeerraum - Ein Paradigma der modernen Welt

12.3. – 18.6.2019

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Der Mittelmeerraums zeichnet sich durch eine Reihe geographischer, soziologischer, historischer und kultureller Besonderheiten aus: durch die relative räumliche und klimatische Geschlossenheit; durch den engen, Jahrtausende alten Austausch zwischen den Mittelmeeranrainern, der zusammen mit den natürlichen Gegebenheiten vergleichbare Lebensgewohnheiten hervorbrachte; durch eine gemeinsame Geschichte, die die wechselnden Hegemonialmächte und ihr Zusammenbruch geprägt haben; ein daraus hervorgehendes kollektives Gedächtnis - auch wenn die gemeinsamen Erinnerungen teils ganz unterschiedlich bewertet werden. Die Möglichkeit, den Mittelmeerraum gleichzeitig als Raum der Einheit und der Vielfalt denken zu können, hat zu zahlreichen romantisch-utopischen Wahrnehmungsweisen und Theoriebildungen geführt. Die Region wird heute häufig als Prototyp eines Raums inter- und transkultureller Erfahrungen angesehen - und damit als ein Modell, das Angebote macht, wie die Herausforderungen der modernen Welt bewältig werden können. Neben dieser idealisierenden Version existiert indes auch eine 'schwarze' Lesart des mediterranen Raumes, die demgegenüber die vielfältigen Krisen - gewaltsame Konflikte, Terrorismus, stagnierende Wirtschaft, Umweltkrisen, Flüchtlingsbewegungen - akzentuiert.

Univ.-Prof. Dr.phil.

Steffen Schneider

Institut für Romanistik
Telefon:+43 316 380 - 2500


Sprechstunde: MI 09:00-11:00

Kulturraum Mittelmeer

 

Im Studienjahr 18/19 findet am Institut für Romanistik ein Schwerpunkt zum Thema Mittelmeer statt. Hier finden Sie Informationen bezüglich Lehre, Forschung und Veranstaltungen.

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