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Liebe Maturantin, Lieber Maturant,

Dienstag, 01.10.2019

wir vom Institut für Romanistik der Universität Graz heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns sehr über Ihr Interesse am Studium einer, vielleicht sogar mehrerer romanischer Sprachen. Sie haben diese Seite ja aufgerufen, weil Sie sich von einem Romanistikstudium weit mehr erwarten als nur Sprachkurse zur Verbesserung bereits vorhandener Französisch-, Italienisch- oder Spanischkenntnisse.

Wer zu uns kommt, tut dies aus vielerlei Gründen. Die eine hätte gern ein Gedicht von Petrarca im Original gelesen, der andere Cervantes´ Don Quijote, ein Drama von Sartre oder, warum auch nicht, Astérix et Obélix – sie gehören zu jenen, die nach Gustave Flaubert „als Literaturbesessene auf die Welt gekommen sind“. Andere reizt mehr das Nachdenken über Sprache an sich, etwa, wenn es über die Bedeutung von Wörtern im Sprachvergleich geht - Leo Weisgerber meinte dazu scherzhaft, “ob es in einem Land Unkraut gibt, hängt von der Sprache seiner Bewohner ab“. Aber wie auch immer: Wer sich für Romanistik interessiert, hat jedenfalls schon Feuer gefangen bei der Begegnung mit der noch nicht wirklich vertrauten, aber auch nicht mehr ganz fremden Kultur der spanischen, französischen oder italienischen Sprachgemeinschaft.

Wenn Sie also nach Anregungen suchen, wie man die Literaturen dieser Gemeinschaften quer über Epochen und Gattungen interpretiert, ihre Sprachen im Hinblick auf Struktur, Gebrauch oder gemeinsame Herkunft analysiert und dabei tiefere Einblicke in ihre kulturelle Vielfalt nehmen möchten, dann sind Sie am Institut für Romanistik gut aufgehoben. Trotz des hohen Stellenwerts von Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft kommt auch die Sprachausbildung nicht zu kurz, sodass Sie beim Abschluss Ihres Studiums über ausgezeichnete Kenntnisse der gewählten Sprache verfügen. Und wenn Sie ein Lehramtsstudium absolvieren, erfahren Sie in der Fachdidaktik zudem, wie man Sprache, Literatur und Kultur spannend und erfolgreich unterrichtet.

Übrigens: dass Italienisch, Spanisch und Französisch hier immer gemeinsam genannt wurden, liegt an der Tradition der deutschsprachigen Romanistik, die Romania stets als ein Ganzes vor Augen zu haben, also die Gesamtheit des von den Tochtersprachen des Lateins bestimmten Raums. Deshalb unterstellt unser Institut gern mehrere Lehrveranstaltungen einem übergreifenden Schwerpunkt. Derzeit lautet er Kulturraum Mittelmeer, davor ging es um die überseeische bzw. brandaktuelle Romania nova et novissima.

Aus demselben Grund bietet das Institut zusätzlich zum Lehrangebot aus den drei Hauptsprachen, mit denen Sie ein Bachelorstudium Romanistik mit oder ohne Lehramt abschließen können, laufend Sprachkurse für Portugiesisch oder Rumänisch an, abwechselnd ergänzt durch einschlägige literatur- und sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen, sporadisch auch solche zum Friulanischen oder zu Kreolsprachen auf romanischer Basis.

Wenn Sie also die Leidenschaft für die Romanistik gepackt hat, dann tun Sie jetzt bitte zuerst einmal folgendes: Lesen Sie aufmerksam den Studienplan zu Ihrem Wunschstudium

Wenn Sie danach konkrete Fragen dazu haben oder einfach nur persönlich mit einem Mitglied des Instituts für Romanistik über Wünsche und Möglichkeiten, Chance und Risiko Ihrer Studienwahl sprechen möchten, dann finden Sie die richtige Ansprechperson in der Rubrik FAQ unserer Homepage:

Beachten Sie bitte auch unsere Seite zum Studienbeginn. Sie informiert u.a. über Termine, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Und nun…

Bonne chance!

In bocca al lupo!

¡Buena suerte!

Ihre Grazer Romanistik

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